Familien und -karte

Famlie, 3 Generationen


Familien sind ein kostbares Gut in unserer Zeit und Gesellschaft und die Stadt Sundern hat es sich zu einer wichtigen Aufgabe gemacht, etwas für Familien zu tun.

Unsere Maxime lautet:

  • Familien sind wichtige Leistungsträger, indem sie zur Bildung, zum Erhalt und zur Pflege des Humanvermögens beitragen. Familien bilden soziale Netzwerke.

Familie ist da, wo mehrere Generationen zusammen leben. Junge Frauen und Männer brauchen eine Umgebung, die ihnen die Entscheidung für Kinder erleichtert.

Erziehung, Bildung und Ausbildung in allen Lebensabschnitten sind fundamentale Voraussetzung für ein erfolgreiches Familien– und Berufsleben. Bedarfsgerechte Freizeitangebote in Kultur, Hobby und Sport sind wichtige Faktoren für Familien, sich in Sundern wohl zu fühlen. Familie und Beruf müssen durch entsprechende Arbeitsangebote und bedarfsgerechte Betreuungsangebote vereinbar sein.

Sundern versteht sich als familien- und kinderfreundliche Stadt und ist Partner bei dem bundesweiten Netzwerk Lokales Bündnis für Familien. 

Bündnis für Familien

Zusätzliche Informationen erhalten Sie auf diesen Web-Seiten:

http://www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de

http://www.elternnetzwerk-nrw.de/ 

Zertifikat „Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlandkreis“

Familienfreundlichkeit zahlt sich aus: Fehlzeiten werden verringert, Beschäftigte arbeiten konzentrierter und motivierter, die Personalfluktuation sinkt. Zudem steigt die Attraktivität des Unternehmens: Familienfreundliche Betriebe haben einen klaren Wettbewerbsvorteil bei der Fachkräftegewinnung.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises möchte Unternehmen bei der Einführung und Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen unterstützen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit geben, ihre familienfreundliche Personalpolitik wirksam nach außen zu kommunizieren. Daher vergibt sie zusammen mit regionalen Partnern und unterstützt durch das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Hellweg-Hochsauerland das Zertifikat „Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlandkreis“.

Auch wir, das Lokale Bündnis für Familie Sundern, unterstützen dieses Projekt, da wir davon überzeugt sind, dass familienfreundliche Strukturen in Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen werden. Nur mit motivierten und qualifizierten Beschäftigten kann der Erfolg der Unternehmen in unserer Region dauerhaft gesichert werden.

Ab sofort haben interessierte Unternehmen aller Größen und Branchen die Möglichkeit, sichfür den Zertifizierungsprozess zu bewerben. Neben einem Bewerbungsformular muss dazu ein Selbst-Check ausgefüllt werden, der einen ersten Eindruck davon vermittelt, wie familienfreundlich der Betrieb bereits ist. Nach der erfolgreichen Bewerbung sucht eine Unternehmensberaterin die teilnehmenden Betriebe auf. Gemeinsam werden familienfreundliche Strategien entwickelt, die auf die Bedürfnisse des Unternehmens und seiner Beschäftigten zugeschnitten sind. Bei drei Impulsveranstaltungen werden unterschiedliche Themen einer familienbewussten Personalpolitik vertieft. Eine interdisziplinäre Jury aus regionalen Akteuren entscheidet Ende des Jahres über die Zertifikatsverleihung.

Bewerbungsformulare und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Wirtschaftsförderungsgesellschaft: www.wfg-hsk.de

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung wird das Zertifikat „Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ vorgestellt. Bei der Veranstaltung werden Sie u.a. das Verfahren und die Beraterin kennenlernen, die den Prozess und die teilnehmenden Unternehmen fachkundig begleitet.

Auftaktveranstaltung
Zertifikat „Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlandkreis“
April/Anfang Mai 2013 in der Fachhochschule Meschede
Der genaue Termin wird über die Presse bekannt gegeben.

Sollten Sie an dem Termin der Auftaktveranstaltung verhindert sein, schließt dies eine Bewerbung für die Teilnahme am Zertifizierungsprozess nicht aus.

Lokales Bündnis für Familie

Starke Eltern, starke Kinder – Sundern gewinnt

Sundern, 21. Dezember 2010 – Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht in der Stadt Sundern im Hochsauerlandkreis ganz oben auf der politischen Agenda. Mit vielen Partnerinnen und Partnern stärkt Sundern die Familienfreundlichkeit. Das  funktionierende Elternnetzwerk, der neue Familienpass, die wirksame Unterstützung für Familien mit Migrationshintergrund, und im kommenden Jahr eine Unternehmensbefragung zur familienbewussten Personalpolitik – das sind einige der Projekte, die das Bündnis aufgebaut hat. Für dieses Engagement wurde Sundern zum „Bündnis des Monats Dezember 2010“ gewählt.

„In Sundern gibt es verschiedene ineinandergreifende Projekte, die alle dasselbe Ziel verfolgen: Familien im Alltag zu unterstützen und Sundern zu einer familien- und kinderfreundlichen Stadt zu machen. Das Bündnis zeigt auf beispielhafte Weise, wie gut das in einem Netzwerk funktioniert“, begründet Alexandra Hofinger, Leiterin der Fachberatung der Initiative Lokale Bündnisse für Familie die Wahl zum „Bündnis des Monats Dezember 2010“. Vergeben wird diese Auszeichnung von der Servicestelle der Bundesinitiative "Lokale Bündnisse für Familie", die das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2004 ins Leben gerufen hat.

Detlef Lins, Bürgermeister der Stadt Sundern, ist stolz auf die Anerkennung: „Diese Auszeichnung bei fast 650 bestehenden Lokalen Bündnissen zeigt, wie zielgerichtet, innovativ und nahe an den Menschen die Verantwortlichen in enger Kooperation mit der Stadt Sundern arbeiten. Es ist schön, dass dieser vielfältige Einsatz honoriert wird.“

Integrationszentrum bietet bessere Bildungschancen

Ein besonders innovatives Projekt des Bündnisses, das sich an Menschen mit Migrationshintergrund wendet, ist das „Förder- und Integrationszentrum Sundern“. „In Sundern leben rund 29.000 Menschen, davon etwa 15 Prozent mit Migrationshintergrund. Wir wollen deren Bildungschancen verbessern, weil es hier Handlungsbedarf gibt. Darum haben wir dieses Angebot geschaffen“, so Doris Weber, die Familien- und Integrationsbeauftragte der Stadt Sundern und Koordinatorin des Lokalen Bündnisses. Dabei setzt die Stadt im Bemühen, die Integration von Migrantinnen und Migranten voranzubringen, auf eine Anlaufstelle, die verschiedene Angebote für Kinder und Eltern unter einem Dach bündelt. 2009 öffnete das „Förder- und Integrationszentrum Sundern“ seine Türen. Das Zentrum entstand auf Initiative des Italienischen Komitees Sundern, einem Verein, in dem sich italienischstämmige Bürgerinnen und Bürger treffen. In Kooperation mit weiteren Vereinen für Menschen mit Migrationshintergrund sowie der Stadt Sundern, die Partner im Lokalen Bündnis für Familie ist, wurde das Förderzentrum aufgebaut.

Im Mittelpunkt der Arbeit im Förderzentrum stehen verbesserte Bildungschancen für Kinder. So erhalten Kinder und Jugendliche aller Nationalitäten spezielle Förderstunden von Sprachlehrerinnen und Sprachlehrern, um ihr Deutsch zu verbessern. Für Erwachsene bieten Vertreterinnen und Vertreter der jeweiligen ausländischen Gruppen feste Beratungsangebote. Die Angebote des Förderzentrums sind kostenlos. „Das Zentrum hat sich in eine multikulturelle Begegnungsstätte verwandelt, in der alle Bürgerinnen und Bürger willkommen sind, wo Integration gelebt wird und das sich bedürfnisorientiert weiterentwickelt“, so Bündniskoordin

Elternnetzwerk stärkt Erziehungsverantwortung

Vor einigen Jahren wurde das Elternnetzwerk Sundern gegründet. Organisiert wird das Netzwerk über den Bündnispartner Stadt Sundern. Ziel des Netzwerks ist es, mehr Eltern in die Erziehungsverantwortung für ihre Kinder aktiv einzubinden, egal ob die Eltern einen Migrationshintergrund haben oder nicht. „Wir haben festgestellt, dass Elternmitwirkung und -engagement häufig fehlen. Ohne diese Mitarbeit kommt erstens unser Schulsystem kaum mehr aus und zweitens haben die Kinder einen schweren Stand auf ihrem Bildungsweg", so Doris Weber. Im Elternnetzwerk geht es u. a. um die Vermittlung von Informationen. Der Übergang vom Kindergarten in die Schule oder in die weiterführende Schule ist dabei ein zentrales Thema. Dazu führt das Netzwerk Elterninformationsabende in Kindergärten und Schulen durch. „Das Netzwerk hat sich dank sehr engagierter Eltern gut entwickelt. Im Interesse der Kinder werben die Eltern dafür, dass sich auch andere Eltern stärker einbringen und noch mehr Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder übernehmen", sagt Doris Weber.

Schwerpunkt 2013: Umsetzung des Familienhandlungskonzeptes - Familienbewusste Personalpolitik

Die Lenkungsgruppe des Lokalen Bündnisses Sundern sorgt seit 2009 dafür, die Arbeit des Bündnisses zu koordinieren und neue Projekte gemeinsam anzugehen. Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, IHK, Handwerkskammer, dem Unternehmerverband, Bildungs- und Beratungseinrichtungen, Verwaltung, Kirche und engagierte Bürgerinnen und Bürger.

Auch im Jahr 2013 will sich das Lokale Bündnis in Sundern verstärkt dem Themenfeld „Vereinbarkeit von Beruf und Familie" widmen. Ziel ist es, stärkere Impulse für mehr Familienfreundlichkeit in Unternehmen zu setzen.

„Familienfreundlichkeit lohnt sich. Sie macht sich in Unternehmen durch mehr Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und weniger Fluktuation bemerkbar", erläutert Doris Weber. „Das wollen wir gerne in die Unternehmen hineintragen und das Lokale Bündnis als kompetenten Partner präsentieren, wenn es darum geht, Familienfreundlichkeit konkret voranzubringen.

Pressekontakt

Frau Doris Weber
Familien- und Integrationsbeauftragte
Rathausplatz 1
59846 Sundern

Tel.: 02933/81-304
FAX: 02933/81-111
E-Mail: d.weber(at)stadt-sundern.de

Hintergrund zu den Lokalen Bündnissen

Die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie“ wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammen­schluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und Akteure mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

Derzeit engagieren sich mehr als 13.000 Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, in rund 5.200 Projekten. 642 Bünd­nisse sind in der Initiative bereits aktiv (Stand: 15. Dezember 2010).

In den Kreisen, Städten und Gemeinden mit einem Lokalen Bündnis leben rund 56 Millionen Menschen. Das Bundesfamilien­ministerium hat eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau und die Weiterentwicklung der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Servicestelle wird aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert.

 

Pressekontakt Bundesinitiative

Tina Beck, Medienbüro
Lokale Bündnisse für Familie
Tel.               030 / 201 805-42
Fax               030 / 201 805-77
E-Mail  medienbuero(at)lokale-buendnisse-fuer-familie.de

 

Familienkarte Sundern


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Audit Familiengerechte Kommune

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Termine

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