Gleichstellung

Die Gleichstellungsbeauftragte

Bildquellenangabe: Thomas Nestke / pixelio.de

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Zur Verwirklichung dieses Verfassungsauftrages (GG Artikel 3, Absatz 2) sind Städte und Gemeinden in NRW seit dem Jahr 1994 dazu verpflichtet, hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen. Die Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten ist die Herstellung von Chancengleichheit für Frauen und Männern in ihrer Kommune.

Der Aufgabenkatalog der Gleichstellung ist vielfältig. Er beinhaltet sowohl interne wie auch externe Aufgabenfelder, erstreckt sich somit von der Überprüfung des Verwaltungshandelns mit Blick auf die Gleichbehandlung von Frauen und Männern innerhalb der Stadtverwaltung bis hin zur Durchführung bzw. Anregung von Maßnahmen außerhalb der Stadtverwaltung, die geeignet erscheinen, bestehenden Gleichbehandlungsdefiziten und Diskriminierungen entgegenzuwirken. Die Gleichstellungsbeauftragte ist somit auch Anlaufstelle für BürgerInnen.

Gleichstellungsarbeit in der heutigen Zeit orientiert sich am „Gender Mainstreaming“, dies bedeutet die unterschiedlichen und individuellen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern zu berücksichtigen. Hierdurch ist die Gleichstellungsarbeit kein klar abgegrenztes Arbeitsgebiet. Die besonderen Schwierigkeiten und daraus resultierenden Anforderungen an Gleichstellungsarbeit ergeben sich aus der Vielfältigkeit und Tiefe des Arbeitsfeldes. Leitgedanke ist immer die spezifische Betroffenheit von Frauen sowie die Frage nach einer frauenspezifischen Benachteiligung, die ggf. einen Handlungsbedarf begründet.

Neben den bekannten frauenpolitischen Aufgaben (z.B. Gleichstellungsplan, Frauengesundheit, Frauenkultur, Gewalt gegen Frauen, Armut im Alter, Situation von Alleinerziehende etc.) gehört zu ihrem Arbeitsfeld alles, was Frauen in anderer Weise oder in stärkerem Maße betrifft als Männer.

Die Gleichstellungsbeauftragte …

  • berät in enger Zusammenarbeit mit Verwaltungsstellen und anderen nicht städtischen Beratungsstellen.
  • arbeitet innerhalb und außerhalb der Verwaltung, d. h. für die KollegInnen der Stadtverwaltung genauso, wie für die BürgerInnen unserer Stadt.
  • vernetzt die Interessen von Frauen gemeinsam mit Organisationen, Verbänden, Vereinen, Institutionen oder Einzelnen und fungiert als Vermittlerin zur Verwaltung.
  • nimmt Stellung zu frauenpolitischen Fragen, prüft Vorlagen des Rates und seiner Ausschüsse auf ihre Auswirkungen für Frauen und bringt ebenso Änderungsvorschläge wie eigene Vorlagen ein.
  • berät Mädchen und Frauen und vermittelt Kontakte zu anderen spezialisierten Beratungsstellen und Ämtern.
  • schaltet sich ein damit alle Personalentscheidungen in der Stadtverwaltung im Sinne des nordrhein-westfälischen Landesgleichstellungsgesetzes getroffen werden.
  • informiert in Veranstaltungen und Publikationen und organisiert Fortbildungen, Seminare sowie Kulturangebote.

Rechtsgrundlagen

Die Gleichstellungs- beauftragte der Stadt Sundern

Adressen für Frauen

Frauenberatung Meschede
Kolpingstraße 18
59872 Meschede

Tel. 0291 / 52171
E-Mail: info(at)frauenberatung-hsk.de
www.frauenberatung-hsk.de


Frauenberatung Arnsberg
Brückenplatz 4
59821 Arnsberg

Tel. 02931 / 2038 und 02931 / 2037
E-Mail: FhF.Arnsberg@t-online.de
www.frauen-hsk.de

Bildung und Beruf

Bundesagentur für Arbeit
Agentur für Arbeit Meschede – Soest
Chancengleichheit / Service für Berufsrückkehrer/-innen
https://www3.arbeitsagentur.de/web/content/DE/dienststellen/rdnrw/meschedesoest/Agentur/BuergerinnenundBuerger/Chancengleichheit/index.htm


Kompetenzzentrum
Frau & Beruf
Hellweg-Hochsauerland

www.competentia.nrw.de

 

FernUniversität in Hagen
www.fernuni-hagen.de


Frauenbildungs- und Tagungshaus Zülpich

www.frauenbildungshaus-zuelpich.de