Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Hauptstraße

(29.07.2020)

Die Abwicklung der Baustelle läuft sehr gut und ist im Zeitplan.

Der zweite Bauabschnitt wird in dieser Woche komplett fertig gestellt. Die obere Asphaltschicht wird nun auch bereits provisorisch auf Deckenhöhe eingebaut und am Ende der Maßnahme auf kompletter Breite wieder herunter gefräst. Das hat den Vorteil, dass der fließende Verkehr während der Baumaßnahme nicht auch noch durch eine Kante im Asphalt beeinträchtigt wird.

Die Baustelle wird daher voraussichtlich am Donnerstag weiter Richtung Sportplatz wandern.

In dem Zuge wird auch die Ampelanlage um ca. 80m versetzt, sodass der nächste Abschnitt auf einer Länge von ca. 80m begonnen werden kann.

Die Hüttenstraße muss in diesem Zuge leider voll gesperrt werden; lediglich für Rettungsfahrzeuge werden Stahlplatten vorgehalten, die auch abends nach Feierabend ausgelegt werden, sodass die Straße außerhalb der täglichen Arbeitszeit benutzbar ist.
Die direkt betroffenen Anlieger werden von Fa. Hilgenroth direkt informiert.


(16.07.2020)

Ersatzpflanzungen für die Bäume entlang der Hauptstraße
Die mit der Baumaßnahme beauftrage Firma Hilgenroth arbeitet mit Hochdruck an der Fertigstellung der Linksabbiegespuren an der Hauptstraße in Sundern.
Im Zuge der Bauarbeiten müssen die Bäume entlang der Hauptstraße weichen. Vor Ort wurde durch das Projektteam und den Umweltschutzbeauftragten der Stadt Sundern eine Versetzung/Verpflanzung der vorhandenen Bäume geprüft, welche aber aufgrund der Nähe zu den dortigen Leitungen leider nicht durchgeführt werden kann. Aus diesem Grund wird im Herbst an anderer Stelle im Stadtgebiet eine Ersatzpflanzung durchgeführt. Der Umfang und die genaue Lage befinden sich im Moment noch in der Prüfung.


(10.07.2020)

Pressemitteilung "Bau von Linksabbiegehelfern/Kombispuren auf der Hauptstraße in Sundern Informationen zum Verkehrsfluss und zum weiteren Bauablauf [mehr]


(03.07.2020)

Bau von Linksabbiegehelfern/Kombispuren auf der Hauptstraße in Sundern
Informationen zum Verkehrsfluss und zur Ampelschaltung

Am vergangenen Montag hat der offizielle Baubeginn für die Einrichtung der Kombispuren bzw. sog. Linksabbiegehelfern begonnen. Dafür wurde eine Ampel aufgestellt, um den Verkehr halbseitig an den Bauarbeiten vorbeizuführen.
Bereits in den ersten Tagen haben sich teilweise lange Staus gebildet. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Sundern die Ampelschaltung intensiv angesehen und dabei festgestellt, dass der Verkehrsfluss in Fahrtrichtung Stemel/Hachen funktioniert. In Fahrtrichtung Ortskern Sundern kommt es jedoch zu größeren Behinderungen.
Deshalb wurden die sogenannten Ampelphasen überprüft mit dem Ergebnis, dass die Ampel einwandfrei funktioniert und sehr gut eingestellt ist.
Im Normalfall fahren ca. 22 - 25 Fahrzeuge (einschl. LKW) während einer „Grünphase“ durch die Baustelle. Diese Schaltung hat sich bei vorherigen Baustellen auf der L 519 in Stemel und B 229 in Hachen als die effektivste bewährt. Immer wenn kein Fahrzeug vor dem Haltebalken hält, bekommt die Gegenrichtung ein grünes Signal.
Allerdings beeinflussen andere Faktoren die nicht regelbar sind das Verkehrsgeschehen:

  • Linksabbiegevorgänge (aus Sundern kommend) zum Discounter, Bäcker, Post, Imbiss und Sportplatzparkplatz stauen den rückwärtigen Verkehr, weil diese Einfahrten durch „die Schlange“ der Ortseinwärtsfahrenden zugestellt sind, bis in die Baustelle zurück. Trotz „Grün“ in Richtung Innenstadt ist dann kein Verkehrsfluss möglich.
  • Ausparkvorgänge (meist rückwärts) von den Parkständen vor den Gewerbebetrieben zwischen Sportplatz und Discounterparkplatz haben zur Folge, das große Lücken entstehen und die Ampel auf Rot schaltet.
  • Aus Stemel kommend werden große Lücken zwischen den in der Schlange wartenden Fahrzeugen gelassen. Das hat zur Folge, dass teilweise vom Signalgeber die Ampel bereits nach wenigen Fahrzeugen wieder auf „rot“ geschaltet wird

Um den Verkehrsfluss während der Bauarbeiten zu verbessern werden die Autofahrer, die in Fahrtrichtung Innenstadt unterwegs sind, gebeten, Einfahrten zu den Parkplätzen nicht zuzustellen. Insbesondere für die Ein-/ Ausfahrt zum „Pennyparkplatz“ muss für Linksabbieger eine Lücke zum Vorausfahrenden frei bleiben. Um dieses Fahrverhalten zu unterstützen wird die Stadt Sundern hier ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Einfahrt freihalten“ aufstellen.
Wichtig ist auch, dass Fahrzeugführer bis unmittelbar vor den gelbmarkierten Haltebalken der Ampel vorfahren, weil andernfalls die Ampel das Fahrzeug nicht als solches erkennt und dadurch erst verspätet die Grünphase einleiten kann.
Bei der Ausfahrt aus Sundern in Fahrtrichtung Stemel funktioniert der Verkehrsfluss. Es wurden keine Probleme im Kreuzungsbereich der Grünewaldstraße/ Rochusweg bzw. der Fußgängerampel an der Sparkasse oder der Ampelanlage am Buchweg wahrgenommen.
Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich auf Wartezeiten vor der Ampel einzustellen bzw. die großräumigen Umleitungsstrecken entlang des Sorpesee bzw. über die Hellefelder Höhe zu benutzen.


(26.06.2020)

Bau von Linksabbiegehelfern/Kombispuren auf der Hauptstraße in Sundern
hier: Erneute Informationen zum Baubeginn, Verkehrsführung

Die Stadt Sundern erinnert mit dieser Pressemitteilung noch einmal an den Beginn der genannten Baumaßnahme auf der Sunderner Hauptstraße. Wie geplant, wird ab dem kommenden Montag der Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt und durch eine Baustellenampel geregelt.

Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich auf Wartezeiten vor der Ampel einzustellen bzw. die großräumigen Umleitungsstrecken zu benutzen.

Gleichzeitig wird der Buchweg/Randweg für Asphaltierungsarbeiten voll gesperrt.

Die Anlieger des Buchweges werden gebeten, sich auf die Vollsperrung einzustellen.


(16.06.2020)

1. Was ist der Anlass?

Um den Verkehrsfluss auf der Hauptstraße zu verbessern hat die Verwaltung bereits im Jahr 2014 das renommierte Büro für Verkehrsplanung Brilon/Bondzio/Weiser mit einer Untersuchung der Knotenpunkte an der Hauptstraße zwischen dem Knotenpunkt K 5 (Schwester-Haberilla-Straße) und dem Abzweig L 685 (In der Flamke) beauftragt.

Die Zählung und Auswertung des Büros Brilon/Bondzio/Weiser hat unter anderem ergeben, dass in dem Bereich der Hauptstraße von der Fußgängerzone bis zum Autohaus Hengesbach viele einzelne Linksabbiegevorgänge zu den Gewerbebetrieben den Verkehr insbesondere zu den Stoßzeiten lahmlegen.

Aus diesem Grund wurde vorgeschlagen, die Hauptstraße aufzuweiten, um sogenannte Linksabbiegehelfer auf der Hauptstraße installieren zu können.

2. Was soll gemacht werden?

Die Hauptstraße soll in dem Abschnitt zwischen Kurze Straße und dem Sportplatz auf der Ostseite (Shell-Tankstelle) verbreitert werden.

Hierzu ist es erforderlich, den vorhandenen Bordstein auf der Ostseite aufzunehmen.
Dadurch kann die Fahrbahn um ca. 90cm verbreitert werden.

Die neue Gesamtfahrbahnbreite beträgt 8,25 m, sodass Platz für drei Fahrzeuge à 2,75m nebeneinander für den Abbiegefall zur Verfügung stehen.

Es werden Linksabbiegehelfer/Kombispuren markiert, so dass linksabbiegende Fahrzeuge in Fahrtrichtung Innenstadt in die Kurze Straße und zur Shell-Tankstelle ihren Abbiegevorgang einleiten können ohne dass der fließende Verkehr behindert wird.

In Fahrtrichtung Stemel werden die Kombispuren für linksabbiegende Fahrzeuge zwischen der Einfahrt zum Discounter und dem Sportplatz angelegt.

Die Verbreiterung der Fahrbahn und damit die Bautätigkeiten erfolgen jedoch ausschließlich auf der Tankstellenseite. Der Fußweg auf der westlichen Straßenseite (Discounter) bleibt unverändert.

3. Wann sollen die Bauarbeiten stattfinden?

Bei der Baumaßnahme handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Landesbetriebes Straßenbau NRW und der Stadt Sundern.
Im Vorfeld der Maßnahme wurden die Versorgungsleitungen erkundet; hierbei hat sich herausgestellt, dass eine Gasleitung der Westnetz von der Fahrbahn in den Gehweg verlegt werden muss.

Die ortsansässige Firma Hilgenroth hat die Ausschreibung gewonnen; der Bauauftrag wurde zwischenzeitlich in Verbindung mit dem Landesbetrieb Staßen.NRW und der Westnetz erteilt.

Als Baubeginn ist der 22.06.2020 vorgesehen, jedoch zunächst nur mit Bautätigkeiten und Baustelleneinrichtungsarbeiten in der Kurze Straße.

Spätestens ab dem 29.06.2020 (Sommerferienbeginn in NRW) wird mit den Arbeiten auf der Hauptstraße begonnen. Dazu ist es notwendig die Fahrbahn abschnittsweise halbseitig zu sperren. Das bedeutet der Verkehr wird mittels Baustellenampel geregelt.

4. Wie wird die Verkehrsführung während der Bauzeit aussehen?

Aufgrund des bekannten hohen Verkehrsaufkommens wurden die Bauabschnitte/Ampelabschnitte möglichst kurz gewählt. Durch diese kurzen Ampelabschnitte soll gewährleistet werden, dass der Verkehr bestmöglich geregelt wird.

Es sind je nach Baufortschritt bis zu vier Ampelabschnitte nacheinander geplant. Die örtliche Bauüberwachung wird hierbei auch den Verkehrsfluss beobachten und dementsprechend entscheiden.

5. Wie lange werden die Bauarbeiten dauern?

Derzeit geplantes Bauende ist Anfang September.

Obwohl im Vorfeld allerlei Erkundungen bezüglich Leitungslage und Baugrund eingeholt wurden, ist es nicht ausgeschlossen, dass sich im Bauverlauf Zu- und Umstände ergeben, die eine Bauzeitverlängerung nicht ausschließen können.

6. Ist eine Vollsperrung der L 519 notwendig?

Die Baumaßnahme kann ohne eine durchgängige Vollsperrung umgesetzt werden.
Am Ende der Bauzeit muss an ein oder zwei Wochenenden eine Vollsperrung der Hauptstraße für die Asphaltierungsarbeiten eingerichtet werden.
Die Verwaltung wird rechtzeitig über die Wochenenden mit Vollsperrung informieren.

7. Ist durchgängiger fußläufiger Verkehr möglich?

Die Baustellenverantwortlichen werden versuchen, den fußläufigen Verkehr durchgängig zu ermöglichen.

8. Was geschieht mit den Bushaltestellen?

Während der Bauzeit ist eine Verlegung der Haltestellen im Baubereich geplant. Ein abschließendes Gespräch mit den Verkehrsbetrieben steht noch aus.

Die Ersatzhaltestellen werden von den Verkehrsbetrieben geschaffen.

Im Zuge der Maßnahme werden die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut.

Zudem wird ein neuer Fußgängerüberweg im Bereich der Kurze Straße eingerichtet.

9. Was passiert mit den Bäumen?

Zwölf Bäume können an der Hauptstraße leider nicht erhalten und höchstwahrscheinlich auch nicht versetzt werden. Die Bäume stehen in unmittelbarer Nähe zu bzw. direkt auf Versorgungsleitungen und haben mittlerweile eine Größe erreicht, so dass ein vorsichtiges Ausgraben wahrscheinlich nicht möglich ist. Das wird allerdings im Einzelfall von der örtlichen Bauüberwachung noch einmal überprüft und festgelegt und mit der ausführenden Firma abgestimmt. Die Bäume müssten aufgrund ihres Wachstums unverzüglich an einen anderen Standort verpflanzt werden.


(04.06.2020)

Fa. Prumbaum beginnt am 08.06.2020 mit den Arbeiten für die Stadtwerke Sundern (Schacht zurückbauen, alte Schachtanschlüsse an neuen Kanal einbinden) im Gehwegbereich der Hauptstraße als vorbereitende Maßnahme für den Bau der Linksabbiegehelfer.

Die Arbeiten hierfür sollen am 10.06.2020 abgeschlossen werden.

In dieser Zeit wird während der Arbeiten die Hauptstraße auf einer Länge von ca. 10 m halbseitig gesperrt (Restfahrbahnbreite 3 m) gemäß verkehrsrechtlicher Anordnung vom 03.06.2020.

Eine Lichtsignalanlage ist für diese Länge nicht erforderlich.

Ab dem 15.06.2020 sollen dann die Arbeiten in der Kurzen Straße erfolgen (Rohreinzug, Schachtneubau, Anschlüsse neu einbinden und Altkanal verdämmen). Hier finden Sie einen Übersichtsplan.


(08.05.2020)

Die Ausschreibungsphase beginnt in der kommenden Woche, im Anschluss daran erfolgt die Auftragserteilung. Es ist vorgesehen, dass die Maßnahme eine Woche vor Beginn der Sommerferien startet, jedoch nur in der „Kurze Straße“ und somit vorerst ohne Beeinträchtigungen auf der Hauptstraße. Die Maßnahmen auf der Hauptstraße beginnen erst mit Beginn der Sommerferien. Im Vorfeld der Baumaßnahme hat die Stadt Sundern im Gehwegbereich Suchschachtungen durchgeführt. Hierbei zeigte sich, dass es doch notwendig ist vorhandene Versorgungsleitungen umzulegen, sodass diese dann später im Gehwegbereich liegen. Es handelt sich hier um eine Gasleitung und Leitungen des Breitbandausbaus. Diese Verlege Arbeiten werden als Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Straßenbau ausgeführt, jedoch wird sich die Bauzeit hierdurch um 4 Wochen auf insgesamt ca. 10 Wochen verlängern.


(01.04.2020)

Die Stadt Sundern wird voraussichtlich in der 15. KW nacheinander drei bis vier Suchschachtungen als vorbereitende Maßnahmen für den Umbau der unteren Hauptstraße durchführen lassen. Ziel der Suchschachtungen ist die genaue Erkundung der Ver- und Entsorgungsleitungen, die für die weitere Planung und die Planung des Bauablaufes sehr wichtig ist. Die Kopflöcher werden fachgerecht wieder verschlossen, so dass der Gehweg bis zur eigentlichen Baumaßnahme weiterhin nutzbar ist. Durch die Arbeiten kann es zu verkehrlichen Behinderungen auf der Hauptstraße kommen. Da im Bereich der Kopflöcher ein Notgehweg auf der Fahrbahn installiert werden muss, ist im Bereich der Baustelle eine einseitige Einengung ohne Ampel erforderlich. Durch die kurze Baustelle kann „auf Sicht“ gefahren werden.


(13.02.2020)

Linksabbiegehelfer Hauptstraße L 519

1. Was ist der Anlass?

Um den Verkehrsfluss auf der Hauptstraße zu verbessern hat die Verwaltung bereits im Jahr 2014 das renommierte Büro für Verkehrsplanung Brilon/Bondzio/Weiser mit einer Untersuchung der Knotenpunkte an der Hauptstraße zwischen dem Knotenpunkt K 5 (Schwester-Haberilla-Straße) und dem Abzweig L 685 (In der Flamke) beauftragt.

Im weiteren Verlauf der Gespräche zwischen Stadtverwaltung und dem Büro wurde der Auftrag erweitert mit dem Ziel die Schwachpunkte bei der Verkehrsführung heraus zu kristallisieren und zu überprüfen, ob ein Kreisverkehrsplatz an der Kreuzung am Sunderland-Hotel eine bessere Alternative zur Lichtsignalanlage ist.

Hierzu wurde ebenfalls eine Verkehrszählung beauftragt; die Ergebnisse wurde am 13.07.2017 in der Sitzung des Fachausschusses „Stadtentwicklung, Umwelt, Infrastruktur (SUI)“ vorgestellt (siehe auch Ratsinformationssystem).

Im Ergebnis wurde festgestellt, dass ein Kreisverkehr am Sunderland-Hotel die Verkehrsströme von der Mescheder Straße aufgrund der vielen Linksabbiegebeziehungen von Verkehren aus Endorf/Stockum in Richtung Stemel nahezu abbinden und zu größeren Rückstaus auf der Mescheder Straße führen würde.

Die Zählung und Auswertung des Büros Brilon/Bondzio/Weiser hat darüber hinaus ergeben, dass in dem Bereich der Hauptstraße von der Fußgängerzone bis zum Autohaus Hengesbach viele einzelne Linksabbiegevorgänge zu den Gewerbebetrieben den Verkehr insbesondere zu den Stoßzeiten lahmlegen.

Aus diesem Grund wurde vorgeschlagen, die Hauptstraße aufzuweiten, um sogenannte Linksabbiegehelfer auf der Hauptstraße installieren zu können.

2. Was ist in der Zwischenzeit passiert?

Nach Vorliegen der Ergebnisse des Büros Brilon/Bondzio/Weiser hat die Stadt Sundern in einigen Gesprächen mit dem Straßenbaulastträger Straßen.NRW die Dringlichkeit der Maßnahme herausgestellt, so dass der Straßenbaulastträger die Notwendigkeit der Maßnahme ebenfalls erkannt und hierfür Mittel bereitgestellt hat. Da der Landesbetrieb derzeit nicht ausreichend Personal hat, um Maßnahmen an Landesstraßen durchzuführen, wurde vereinbart, dass die Stadt Sundern analog zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt Stemel die Projektleitung für den Landesbetrieb übernehmen soll. Im vergangenen Jahr konnte dann eine erste Entwurfsplanung beauftragt werden. Diese wird von Straßen.NRW in einem sogenannten Sicherheitsaudit überprüft. Nachdem nun die ersten Aussagen in Bezug aus dem Sicherheitsaudit vorliegen, ist klar, dass die Maßnahme umsetzbar ist. Das war der Startschuss für die Verwaltung, die Mitglieder des Fachausschusses „Stadtentwicklung, Umwelt, Infrastruktur (SUI)“ in der Sitzung am 06.02.20 über den aktuellen Sachstand in Kenntnis zu setzen und die Bürger der Stadt Sundern über die Baumaßnahme zu informieren.

3. Was soll gemacht werden?

Die Hauptstraße soll in dem Abschnitt zwischen Kurze Straße und dem Sportplatz auf der Ost-seite (Shell-Tankstelle) verbreitert werden.

Die neue Gesamtbreite beträgt 8,25 m.

Es werden Linksabbiegehelfer/Kombispuren markiert.

4. Welche Verbesserung wird erreicht?

Aufgrund der Aufweitung der Hauptstraße auf eine Breite von 8,25m entsteht Raum für sogenannte Linksabbiegehelfer. Dadurch ist es möglich, dass einzelne Fahrzeuge, die links abbiegen möchten bis zur entsprechenden Haltelinie vorfahren und dort anhalten können; Fahrzeuge, die geradeaus fahren möchten, können das haltende Fahrzeug rechts passieren.

5. Wie ist die Aufweitung möglich?

Die Aufweitung ist dadurch möglich, dass auf einen Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Gehweg verzichtet wird und dass der Gehweg im Bereich der Shell-Tankstelle verschmälert wird.

Derzeit ist die Straße 7,10m breit. Der Gehweg wird nur an der oben genannten Stelle von 2,70 m auf 1,70 - 1,90 m verschmälert.

6. Ist Grunderwerb erforderlich?

Grunderwerb ist bei dieser Ausführung nicht erforderlich. Das Baurecht ist über die Parzelle der Landesstraße gesichert.

7. Wann sollen die Bauarbeiten stattfinden?

Derzeit ist geplant, die Bauarbeiten in der verkehrsarmen Zeit in den Sommerferien in NRW durchzuführen.

8. Wie lange werden die Bauarbeiten dauern?

Zurzeit wird mit einer Bauzeit von 6-8 Wochen gerechnet.

9. Ist eine Vollsperrung der L 519 notwendig?

Nach derzeitiger Abwägung aller rechtlichen Belange ist es höchstwahrscheinlich möglich, die Baumaßnahme ohne eine durchgängige Vollsperrung umzusetzen. Möglicherweise muss an ein oder zwei Wochenenden eine Vollsperrung der Hauptstraße für die Asphaltierungsarbeiten eingerichtet werden. Die Verwaltung wird rechtzeitig über die Wochenenden informieren sobald der Bauzeitenplan steht. Der Verkehr soll halbseitig mit einer Ampelschaltung an der Baustelle vorbeigeführt werden.

10. Ist durchgängiger fußläufiger Verkehr möglich?

Die Baustellenverantwortlichen werden versuchen, den fußläufigen Verkehr durchgängig zu ermöglichen.

11.  Wird der Radverkehr berücksichtigt?

Das Radnetz NRW weist den sog. „Rentnerweg“ westlich der Röhr als lokalen und überregionalen Radweg aus. Von diesem bestehen an verschiedenen Stellen Möglichkeiten, nach Osten zur Hauptstraße zu gelangen (auf Höhe Schweinsohl, auf Höhe Kurze Straße, auf Höhe Fußgängerzone). Radfahrer, die die Straße nutzen, können dies unabhängig davon weiterhin tun.

12.  Können die Gewerbebetriebe während der Bauzeit angefahren werden?

Die Gewerbebetriebe können während der Bauzeit erreicht werden; es ist allerdings mit Behinderungen durch die Baustelle zu rechnen.

13.  Ist mit Behinderungen durch die Baustelle zu rechnen?

Grundsätzlich gibt es keinen bautechnischen Eingriff in den Verkehrsraum, der keine Behinderungen mit sich bringt. Das liegt allein schon in der Tatsache, dass durch die Verkehrsrechtliche Anordnung der Straßenverkehrsbehörde eine Einschränkung z. B. in der Reduzierung der Geschwindigkeit aufgrund der Baustelle unumgänglich ist. Straßen.NRW und die Stadt Sundern werden alles versuchen, um die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten. Es sind jedoch auch die für Baustellen an Straßen geltenden Regelwerke einzuhalten!

14.  Wird es eine Querungsmöglichkeit der Landstraße im Bereich des Inklusiven Wohnprojektes an der Kurzen Straße geben?

Ja. Im Jahr 2016 wurde der Fußgängerüberweg in Höhe des Sportplatzes in Richtung Ortsmit-te verlegt sowie der Fußgängerüberweg (FGÜ) in Höhe der Hüttenstraße beseitigt. Diese Maßnahme erfolgte vor dem Hintergrund, zukünftig in Höhe der Einmündung „Kurze Straße“ eine neue Querungsmöglichkeit mit Anbindung an den sog. „Rentnerweg“ zeitgleich mit dem Bezug des inklusiven Wohnprojektes zu installieren. Nach dessen Einrichtung befinden sich an der Hauptstraße zwischen der Einmündung „Flamke“ und der Kreuzung am Sunderlandhotel ca. alle 200 m Querungsmöglichkeiten für Fußgänger.

15.  Bleibt die Bushaltestelle „Kurze Straße“ erhalten?

Die Bushaltestelle ist zurzeit nicht barrierefrei. Aufgrund der Anlage des FGÜ wird die Bushaltestelle in Fahrtrichtung Arnsberg/Neheim und in Fahrtrichtung Rathaus in Richtung Ortsausgang nach Norden verlegt werden müssen und im Zuge der Maßnahme –sofern möglich- behindertengerecht umgebaut. Hinsichtlich der neuen Standorte finden derzeit Abstimmungsgespräche mit den Verkehrsbetrieben und der Straßenverkehrsbehörde statt.

16.  Was passiert mit den Bäumen?

Ein Wehrmutstropfen ist leider zu verzeichnen, weil 12 Straßenbegleitenden Bäume auf der östlichen Seite entfernt werden müssen. Um ausreichenden Platz für die Aufweitung zu gewinnen, lässt sich die Aufgabe des Pflanzstreifens nicht vermeiden. Bei dieser Planungsvariante kann allerdings der Pflanzstreifen auf der Westseite erhalten bleiben.

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