Corona-Virus

Informationen zum Corona-Virus

Die Ausbreitung des Corona-Virus nimmt aktuell auch in Deutschland stetig zu. Der Hochsauerlandkreis hat daher auf seiner Homepage wichtige Informationen und Links zum Thema zusammengestellt. Sie finden diese hier.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den folgenden Seiten:

Pressemitteilung vom 01.04.2020

Auf Weisung des Ministeriums hebt die Stadt Sundern die Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Corona-Virus auf

Der SAE der Stadt Sundern hat seit 23 Tagen in täglichen, mehrstündigen Lagebesprechungen die Situation und die dynamische Entwicklung des Krankheitsgeschehens sehr genau beobachtet, analysiert und ausgewertet. Bevor die jetzigen Regelungen des Landes in Kraft traten, mussten Kommunen und Städte eigenverantwortlich, schnell und zielgerichtet zum Schutze der Bevölkerung reagieren und die erforderlichen Maßnahmen treffen.

Hierbei ist einzig der zielführende Weg, möglichst wenig direkte Kontakte zuzulassen, diese in sorgfältiger Abwägung auf die Grundversorgung zu beschränken und selber seine eigenen direkten Kontakte äußerst einzuschränken. Jeder weiß, dass das Corona-Virus durch direkten Kontakt untereinander verbreitet wird, insbesondere durch Tröpfchenübertragungen und Händeschütteln. Nur unter Beachtung dieser Regeln hatten und haben wir die Chance, Infektionsketten zu unterbrechen und die unkontrollierte Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Daher, und vor dem Hintergrund, dass Sundern nach wie vor die Stadt mit der zweithöchsten Erkrankungsrate im gesamten Kreis ist und war, wurde auch der Außer-Haus-Verkauf sowie Lieferungen mit den dazu gehörigen Lieferketten von Schnellimbissen und gastronomischen Betrieben untersagt. Diese Schutzmaßnahme und Regelung war von der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) in der Fassung vom 22.03.2020 erlaubt. Denn: ausdrücklich ließ die Verordnung im § 13 in allen Städten und Kommunen zu, schon getroffene Maßnahmen und Regelungen, die über die Coronaschutzverordnung hinausgehen, beibehalten zu können.

Durch die sehr dynamische Entwicklung bei Erkrankungen und Infektionen hat der Bundestag am 25.03.2020 das Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer pandemischen Lage von nationaler Tragweite beschlossen. Nach Zustimmung des Bundesrates am 27.03.2020 wurde das Gesetz noch am selben Tag veröffentlicht und ist zum 28.03.2020 in Kraft getreten. Mit dem Gesetz wurden erhebliche Änderungen des Infektionsschutzgesetzes vorgenommen, die auch die Rechtsgrundlagen für das Handeln der kommunalen Ordnungsbehörden und des Landes sowie die Bußgeldvorschriften betreffen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat daraufhin am 30.03.2020 per Rechtsverordnung die bestehende Coronaschutzverordnung geändert. Über die am 31.03.2020 in Kraft getretene Änderung wurde die Stadt Sundern um 15:15 Uhr desselben Tages offiziell informiert. Entgegen der Ursprungsfassung ist es den örtlichen Ordnungsbehörden einzig möglich, die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung grundsätzlich nur noch so weit fassen zu können, wie es das Land vorsieht. Lokale und regionale Besonderheiten sind dabei unerheblich. Nur im Einzelfall, kann die Kommune zur Abwehr einer konkreten Gefahr von der Verordnung abweichende Anordnungen treffen.

Die zuständigen Ordnungsbehörden wurden daher aufgefordert, die örtlichen Allgemeinverfügungen aufzuheben. Aufgrund der neuen Rechtslage wird die Allgemeinverfügung der Stadt Sundern mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Der Außer-Haus-Verkauf und Lieferbetrieb von gastronomischen Betrieben ist somit auch im Stadtgebiet Sundern unter den strengen Auflagen der Coronaschutzverordnung zulässig. Das Ordnungsamt wird die Einhaltung der Auflagen überwachen.

 

Pressemitteilung vom 21.03.2020

Stadtverwaltung erlässt nach Beratung des SAE eine ergänzende Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Corona-Virus
 
Die Stadt Sundern hat ihre am Donnerstag (19.03.2020) erlassene Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Corona-Virus noch weiter konkretisiert und heute ergänzt. Die Entwicklung der Infektionszahlen sowie die immer wieder geforderten Einschränkungen der sozialen Kontakte und die nach wie vor bestehende Infektionsgefahr sind Anlass der weiteren getroffenen Einschränkungen. Die Fallzahlen in der Stadt sind in den vergangenen Tagen weiter angestiegen. Aktuell haben sich im Stadtgebiet nachweislich 29 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Weiterhin befinden sich 114 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. (Stand 21.03.2020 - 13.00 Uhr).  
 
Im Falle der Einzelhandelsschließung müssen nach Bekanntgabe der Verfügung jetzt auch diejenigen Geschäfte schließen, die ein Mischsortiment an Lebensmitteln, Drogerieartikeln und Non-Food-Artikeln wie Dekorationsartikel oder Kleidung anbieten. Es sei denn, der Schwerpunkt ihres Angebots liegt auf Lebensmitteln und/oder Drogerieartikeln. Dienstleister und Handwerker können weiterhin ihrer Tätigkeit nachgehen. Ausgenommen hiervon sind aber jetzt körpernahe Dienstleistungen, insbesondere Friseure, Nagelstudios, Sugaring-Studios, Tattoo- und Piercing Studios, Kosmetiksalons, Massagesalons, kosmetische Fußpflege und ähnliche Einrichtungen, die zu nicht-medizinischen Zwecken aufgesucht werden bzw. die nicht den anerkannten Heilberufen zuzuordnen sind. Sonnenstudios sind ebenfalls zu schließen. Diese körpernahen Dienstleistungen sind ab sofort einzustellen bzw. zu schließen.  
 
Auch das in der früheren Allgemeinverfügung erlassene Versammlungsverbot wurde konkretisiert. Demnach sind Zusammenkünfte von 3 oder mehr Personen unter freiem Himmel untersagt, es sei denn, es handelt sich um Familien oder häusliche Wohngemeinschaften.  Erlaubt sind notwendige Zusammenkünfte bei der Erledigung von Besorgungen zur Deckung des täglichen Bedarfs oder wenn es aus zwingenden beruflichen Gründen nötig sind.
 
Alle getroffenen Maßnahmen dienen der Verlangsamung der Verbreitung des CoronaVirus und somit dem Schutz der Bevölkerung sowie der Entlastung des Gesundheitssystems.

Schützen Sie sich und andere!

Pressemitteilung vom 19.03.2020

"Sundern hilft Sundern“

Einrichtung der Homepage https://www.sundern-sorpesee.de/Sundern-hilft-Sundern

Auf Anregung des Bürgermeisters der Stadt Sundern (Sauerland) hat die Stadtmarketing Sundern eG in Zusammenarbeit mit dem SAE der Stadt Sundern die Homepage https://www.sundern-sorpesee.de/Sundern-hilft-Sundern eingerichtet. Zum einen bietet diese Plattform den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu sehen, welche Gewerbetreibenden Lieferdienste für die Versorgung mit Lebensmitteln und dringend benötigten Waren des täglichen Bedarfs anbieten, zum anderen haben die Gewerbetreibenden eine zusätzliche Möglichkeit ihre Dienstleistung anzubieten.

Dieses Angebot gilt ausdrücklich nicht für gastronomische Lieferdienste (z.B. Pizza-Taxi, Döner-Lieferungen etc.).

Gewerbetreibende, die sich für diesen Service anmelden wollen, nehmen bitte Kontakt mit der Stadtmarketing Sundern e.G. unter folgende Emailadresse auf:  koger(at)sundern-sorpesee.de

Die Stadtmarketing Sundern e.G. benötigt hierzu folgenden Angaben:

 

  • Welche Firma oder Institution bietet ihre Dienstleistung an?
  • Welcher Lieferdienst wird angeboten?
  • Zu welchen Zeiten steht der Lieferdienst zur Verfügung?
  • Wird der Lieferdienst nur in bestimmten Ortsteilen oder im gesamten Stadtgebiet angeboten?
  • Wie ist der Lieferdienst für den Kunden erreichbar?

Bei Rückfragen können Sie sich an Frau Koger unter der Rufnummer 02933-9795913 wenden.

Kunden finden künftig auf der Homepage https://www.sundern-sorpesee.de/Sundern-hilft-Sundern eine Übersicht der angebotenen Lieferdienste in der Stadt Sundern.

Sofern keine Möglichkeit besteht auf die Homepage zuzugreifen, können sich Kunden an die Corona-Hotline der Stadt Sundern wenden um Kontaktdaten von Lieferdiensten zu erhalten.

Wir weisen drauf hin, dass es sich hierbei nicht um ein Angebot von Lieferdienstleistungen der Stadt Sundern handelt.

Pressemitteilung vom 16.03.2020

Corona-Hotline bei der Stadtverwaltung Sundern
 

Ab Dienstag, dem 17. März 2020 erreichen Sie die Hotline unter den Rufnummern

0160 2002354 und 0160 2025687

Die Erreichbarkeit ist täglich von 07:00 Uhr bis 20.00 Uhr gewährleistet.

 

Pressemitteilung vom 16.03.2020

Weitere Einschränkungen aufgrund der Vorgaben des Landes NRW

Das Land NRW hat bereits gestern weitere Maßnahmen verfügt, die zur weiteren Eindämmung des Corona-Virus´ notwendig sind. Dies betrifft unter anderem die Schließung von Bars, Spielhallen, Wettbüros, Discotheken und Freizeiteinrichtungen.

Der SAE der Stadt Sundern hat heute die bereits getroffenen sowie die ergänzenden Maßnahmen in einer sogenannten „Allgemeinverfügung“ konkretisiert. Sie finden die Allgemeinverfügung hier.

Pressemitteilung vom 15.03.2020

Informationen zum Umgang mit der Schließung von Kindertagesstätten im Stadtgebiet Sundern

Bereits am 13.03.2020 hatte die Stadt Sundern angeordnet, dass die Kindertageseinrichtungen in der Stadt Sundern bis auf weiteres geschlossen werden. Hierzu zählen alle Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen.

Aufgrund einer Weisung des Landes NRW gilt ab Montag, den 16.03.2020 grundsätzlich ein Betretungsverbot für Kinder und Eltern in den oben genannten Einrichtungen.

Oberste Priorität hat nun, dass die Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen, die von dem Betretungsverbot ausgenommen sind, ab Montag, den 16.03.2020, sichergestellt ist.  Für die Betreuung der Kinder von Eltern in kritischen Berufen, die zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge notwendig sind (Arztpraxen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Rettungsdienst, Polizei, Justiz, Energieversorger, ÖPNV, Einrichtungen zur Versorgung mit Lebensmitteln, etc.) sind ab Montag, dem 16.03.2020 Notgruppen im Familienzentrum Kunterbunt in Hachen und in der Caritas-Kita Feldhasen in der Kernstadt eingerichtet. Eine ausführliche Liste der Personengruppen sogenannter Kritischer Infrastrukturen finden Sie hier.

Voraussetzungen für die Inanspruchnahme eines Betreuungsplatzes in einer Notgruppe:

Beide Elternteile müssen einer der oben genannten Berufsgruppen angehören und keine Möglichkeit, haben die Betreuung anderweitig zu organisieren. Bei Alleinerziehenden muss diese eine der oben genannten Berufsgruppen angehören und keine Möglichkeit haben, die Betreuung anderweitig zu organisieren.

Darüber hinaus dürfen keine Kinder in einer Notgruppe betreut werden, wenn sie

  • Krankheitssymptome aufweisen,
  • wissentlich in Kontakt zu infizierten Personen stehen, es sei denn seit, dass seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen
  • sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) es sei denn, dass 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

Sofern Sie die oben genannten Voraussetzungen nicht erfüllen, bitte wir Sie ausdrücklich, nicht zur Kindertageseinrichtung zu kommen, da die Stadt Sundern aufgrund der aktuellen Rechtslage das Betreten der Einrichtung untersagen muss.

Hier die konkrete Vorgehensweise für die betroffenen Eltern:

Sofern Sie die oben genannten Voraussetzungen erfüllen, können Sie eine der beiden genannten Notgruppen in Anspruch nehmen. Hierzu ist ein schriftlicher Nachweis des Arbeitgebers in der Notgruppe vorzulegen.

Am Montag sind ab 8:00 Uhr für die telefonische Klärung von Einzelfällen folgende Rufnummern bei der Stadtverwaltung Sundern geschaltet:

  • 02933 81 147
  • 02933 81 210
  • 02933 81 263

Anschriften der eingerichteten Notgruppen:

Familienzentrum Kunterbunt
Schulstraße 16
59846 Sundern-Hachen

Kindertageseinrichtung der Caritas
Die Feldhasen
Settmeckestr. 113
59846 Sundern

Pressemitteilung vom 14.03.2020

Bestätigte Corona-Infektion bei einem Mitglied des Jugendhilfeausschusses

Im Nachgang der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 09.03.2020 im Ratssaal der Stadt Sundern wurde ein Mitglied des Ausschusses positiv auf das Corona-Virus getestet. Für alle Personen, die unmittelbaren Kontakt zur infizierten Person hatten, wurde aus Sicherheitsgründen entsprechend Quarantäne angeordnet. Das betrifft bei einer nachgewiesenen Infektion die Personen, welche nachweislich mindestens 15 Minuten direkten und räumlich engen Kontakt (z.B. das direkte Nebeneinandersitzen) zur infizierten Personen hatten.

Für alle weiteren Mitglieder des Fachausschusses sowie für die Besucher, die an der öffentlichen Sitzung teilgenommen haben, besteht derzeit keine Infektionsgefahr, da kein direkter persönlicher Kontakt mit der infizierten Person stattgefunden hat. Sollten jedoch trotzdem typische Symptome des Corona-Virus (Fieber, Husten, Halsschmerzen und Kurzatmigkeit) bei den Teilnehmern der Sitzung auftreten, wird umgehend gebeten, den Hausarzt oder das Gesundheitsamt telefonisch zu kontaktieren.

Um sich und andere vor einer Infektion zu schützen, weisen wir nochmals auf folgende Verhaltensregeln hin:

  • Mehrmals täglich gründliches Händewaschen für mindestens 30 Sekunden, insbesondere nachdem Türklinken, Geld usw. berührt wurden und bevor Speisen zubereitet oder eingenommen werden
  • Möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen
  • In die Armbeuge niesen statt in die Hände
  • Geschlossene Räume mehrmals täglich lüften
  • Verzicht auf Hände schütteln

Der SAE ist in Vorbereitung, schnellstmöglich für Anfragen aus der Bevölkerung eine Telefonhotline zu schalten. Sobald die Hotline eingerichtet ist, wird umgehend eine Information erfolgen.  

Pressemitteilung vom 13.03.2020

Maßnahmenkatalog zur Eindämmung des Corona-Virus im Stadtgebiet Sundern

Nachdem innerhalb von 48 Stunden weitere Infektionen im Stadtgebiet Sundern festgestellt wurden, hat sich der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) entschlossen, die weitere Ausbreitung des Corona Virus durch wirksame und weitgehende Maßnahmen einzudämmen, die ab sofort in Kraft treten.

Der SAE und der Bürgermeister hoffen auf das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger für die teils großen Einschränkungen. Diese wurden nach sorgfältiger Abwägung in mehreren Sitzungen und der ständigen Beobachtung der Verbreitung des Virus getroffen. Damit wollen wir unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich schützen. Insbesondere diejenigen, die zu den Risikogruppen gehören.

  • Im Stadtgebiet Sundern werden sämtliche Kindertagesstätten (aller Träger) ab Montag (16.03.2020) geschlossen. Für die Betreuung der Kinder von Eltern in kritischen Berufen, die zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge notwendig sind (Arztpraxen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Rettungsdienst etc.) werden Notgruppen in den Kitas Hachen und in der Kernstadt (Settmeckestraße) eingerichtet.
  • Ebenfalls schließen sämtliche Schulen des Stadtgebietes nach der vom SAE dringend erwarteten Weisung des Schulministeriums NRW in der kommenden Woche. Nach den uns vorliegenden Informationen soll die Betreuung für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-6 in den jeweiligen Schulen sichergestellt werden. Nähere Informationen erteilen die Schulleitungen.
  • Bis einschließlich Ostern werden vorerst keine städtischen Veranstaltungen stattfinden und städtische Kultur- und Sporteinrichtungen (Bibliothek, Turnhallen, Hallenbad, Gammon und Haus des Gastes) werden für die Öffentlichkeit geschlossen.
  •  Untersagt werden seitens der Ordnungsbehörde der Stadt Sundern alle öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen. Hierzu zählen alle öffentliche Versammlungen von Vereinen und Organisationen, Sportveranstaltungen und Spielbetrieb, Veranstaltungen rund um das Abbrennen von Osterfeuern, Dia-Vorträge, Altentage etc. Unterschieden wird nicht, ob Veranstaltungen in Gebäuden oder im Freien stattfinden. Diese Anordnung gilt zunächst bis mindestens einschließlich Ostern. Vereinsinterne Veranstaltungen (Sportabende, Training, Probenbetrieb von Gesangs- und Musikvereinen, Vorstandssitzungen etc.) betrifft diese Regelung nicht. Jedoch sollte aus Gründen der Vernunft im Einzelfall abgewogen werden, ob auch hier freiwillige Einschränkungen in Kauf genommen werden und Veranstaltungen abgesagt werden.   
  • Stadtverwaltung und Stadtwerke werden für den Publikumsverkehr geschlossen. In dringenden und nicht aufschiebbaren Fällen können Einzelgespräche vereinbart werden. Selbstverständlich stehen die Mitarbeiter digital und telefonisch zur Verfügung. Einziger Anlaufpunkt im Rathaus ist das Bürgerbüro. Hausinterne Hygienemaßnahmen sind hier zu beachten und zu befolgen. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass es aufgrund der getroffenen Maßnahmen zu Einschränkungen und Verzögerungen kommen kann.
  •  Die Pflichtsitzungen der politischen Gremien (Rat und Hauptausschuss) werden nach jetzigem Stand zu den geplanten Terminen stattfinden. Ein Zugang wird Besuchern der öffentlichen Sitzungen jeweils nur ermöglicht, nachdem die Personen- und Kontaktdaten aufgenommen wurden und die für die Stadtverwaltung geltenden Hygienemaßnahmen erfüllt werden. Sitzungen die nicht dringend erforderlich sind, werden abgesagt.
  •  Der Hochsauerlandkreis hat als zuständige Behörde eine Hotline eingerichtet, die montags bis donnerstags von 08.00 Uhr bis 15.30 Uhr und freitags von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr erreichbar ist. Unter der Telefonnummer 0291 94-2202 können sich betroffene Bürgerinnen und Bürger melden und dort ihre Fragen zum Corona-Virus stellen. Insbesondere in Verdachtsfällen soll im ersten Schritt die Hotline angerufen werden. In diesen Fällen und um eine weitere effektive Eindämmung zu gewährleisten bitte keine Besuche in Arztpraxen und Krankenhäusern ohne vorherige telefonische Absprache.

  • Durch eine sorgfältige Hygiene kann die Ausbreitung ebenfalls gut eingedämmt werden. Daher noch einmal die wichtigsten Regeln mit der dringenden Empfehlung zur Einhaltung 

    • Mehrmals täglich gründliches Händewaschen für mindestens 30 Sekunden, insbesondere nachdem Türklinken, Geld usw. berührt wurden und bevor Speisen zubereiten oder eingenommen werden.
    • Möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen.
    • In die Armbeuge niesen statt in die Hände.
    • Geschlossene Räume mehrmals täglich lüften.
    • Verzicht auf Hände schütteln.

 Die Stadt Sundern bittet um Verständnis für die getroffenen Regelungen.

Schütz Dich selbst und andere!

Pressemitteilung vom 12.03.2020

Am heutigen Donnerstag ist wieder der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Sundern im Rathaus zu einer weiteren Lagebesprechung zusammengekommen.  Ziel und Aufgabe des SAE ist, in der Stadt Sundern ein schnelles und koordiniertes Verwaltungshandeln zu jeder Zeit zu gewährleisten. Der Stab stimmt sich zudem aktiv und regelmäßig mit dem zuständigen Krisenstab des Hochsauerlandkreises ab.

 In der Stadt Sundern gibt es nach aktuellem Stand (12.03.2020) bekanntlich einen ersten bestätigten Fall einer Coronavirus-Infektion. Der Mann aus Hachen befindet sich derzeit mit seiner Familie in häuslicher Quarantäne.

 Die Entwicklung der Lage wird der SAE fortlaufend und in enger Abstimmung mit dem Krisenstab des HSK beobachten. Notwendige Maßnahmen können so getroffen und schnell umgesetzt werden. Über solche notwendigen Maßnahmen in der Stadt Sundern wird der SAE die Öffentlichkeit in Zukunft ausführlich und zeitnah informieren.

 Schon jetzt appelliert der SAE an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sundern, größere öffentliche Veranstaltungen zu meiden, sofern diese nicht ohnehin schon abgesagt wurden. Durch den eigenen Verzicht auf Teilnahme an größeren Veranstaltungen zu diesem Zeitpunkt wird ein wichtiger Beitrag von jedem einzelnen geleistet, die fortschreitende Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Bezüglich der aktuellen Regelungen und Voraussetzungen für öffentliche Veranstaltungen im Stadtgebiet wird der SAE ebenfalls kurzfristig informieren.

 Denn die aktuelle Empfehlung kann nur lauten: Schützen sie sich selbst und andere!

Pressemitteilung vom 10.03.2020

In der Stadt Sundern gab es heute den ersten bestätigten Fall einer Coronavirus- Infektion. Der Mann aus Hachen befindet sich derzeit mit seiner Familie in häuslicher Quarantäne.

Die betroffene Person war am vergangenen Wochenende aus dem Skiurlaub in Ischgl zurückgekehrt. Da sich bei dem Mann bereits kurz nach der Rückkehr leichte typische Krankheitssymptome einstellten, hat er zu Wochenbeginn die zuständigen Behörden informiert und einen Arzt konsultiert. Seinen Arbeitsplatz hat er nicht aufgesucht. Auch seine nahen Angehörigen haben sich entsprechend verhalten. Aufgrund des umsichtigen und vorbildlichen Verhaltens der Betroffenen konnten die Kontaktpersonen schnell durch das zuständige Gesundheitsamt ermittelt werden. Auch hier wurde in allen Fällen häusliche Quarantäne angeordnet.

Seit dem heutigen Tag ist der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Sundern aktiv und stimmt sich regelmäßig mit dem zuständigen Krisenstab des Hochsauerlandkreises ab.

HOTLINE

Hinweisschild: Abstand halten

Aktuelle Coronaschutzverordnung

Stand: 02.04.2020; 15:15 Uhr

Infizierte Personen: 32

Genesen: 22

Bestätigte Fälle: 54
(Infiziert+Genesene)

(Zahlen für Sundern)

Hier gehts zur Entwicklung seit dem 16.03.2020

Aktuelle Information für Gastronomiebetriebe