Pressemeldung

Gedenken an die Novemberpogrome von 1938

Gedenkveranstaltung auf dem jüdischen Friedhof und Stolpersteinaktionen sollen Zeichen des Erinnerns und gegen das Vergessen setzen.

Anlässlich des Jahrestages der Novemberpogrome vom 09. November 1938 erinnert die Stadt Sundern an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgt, entrechtet, vertrieben und ermordet wurden. Vor 88 Jahren wurden Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Geschäfte, Wohnungen und Einrichtungen zerstört und geplündert. Auch in Sundern traf die Gewalt jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger. 

Die Stadt Sundern lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Gedenkveranstaltung am jüdischen Friedhof in Stockum ein. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Erinnern und das Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Bürgermeisterin Dr. Jacqueline Bila wird einen Kranz niederlegen. Beiträge von ehrenamtlich Engagierten, Franz Blome-Drees und Irmgard Harmann-Schütz, sowie von Schülerinnen und Schülern der Sebastianschule Stockum gestalten die Gedenkfeier mit und geben dem Erinnern eine persönliche Stimme. 

Alle sind herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen:

09. November 2026 um 16:00 Uhr 

Jüdischer Friedhof Stockum (Am Wenne)

Erinnerung im Alltag sichtbar machen

Auch über die Gedenkveranstaltung hinaus setzen sich Schülerinnen und Schüler für eine lebendige Erinnerungskultur ein. Am 09. und 10. November beteiligt sich das Städtische Gymnasium und die Hauptschule an Stolpersteinputzaktionen in Sundern und Hachen. 

Die Aktionen machen deutlich, dass hinter jedem Stolperstein ein individuelles Schicksal steht und dass Erinnerung nicht allein an Gedenktagen stattfindet, sondern auch im Alltag ihren Platz hat. 

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Jüdischer Friedhof in Stockum
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