Pressemeldung

Ministerin Ina Scharrenbach zu Besuch in Sundern

Stadt stellt städtebauliche Projekte und Perspektiven für die Innenstadt vor.

Was kann Städtebauförderung vor Ort bewirken? Einen Eindruck davon erhielt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW, bei ihrem Besuch in Sundern am 14.08.2026.

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Jacqueline Bila, dem Landtagsabgeordneten Klaus Kaiser, der Fördermittelmanagerin der Stadt Doris Rohe-Weber sowie Ortsvorstehern und Engagierten hat die Ministerin mehrere Stationen im Stadtgebiet besucht. Im Fokus standen Projekte, die bereits mit Unterstützung der Städtebauförderung umgesetzt werden konnten.

Vom Dorfplatz bis zur Promenade

Der Besuch startete in Enkhausen am neugestalteten Dorfplatz. Mit Ideen der Bürgerinnen und Bürger wurde der bestehende Dorfplatz neben der Kirche instand gesetzt, aufgewertet und erhielt neue Nutzungsmöglichkeiten. Insgesamt hatte die Stadt für die Neugestaltung eine Fördersumme von mehr als 100.000 Euro erhalten.

Weiter ging es zur Promenade in Langscheid. Mit Hilfe der Städtebauförderung konnte die Umgebung am Sorpesee attraktiver und qualitätsvoll gestaltet werden. Dies schafft heute gleichzeitig Aufenthaltsqualität und trägt zur touristischen Entwicklung des Sees bei. Für das Projekt hatte die Stadt Sundern die bislang höchste Förderung von rund 2 Millionen Euro aus der Städtebauförderung erhalten.

Anschließend führte der Weg zum Dorfladen in Hagen. Hier zeigt sich besonders deutlich, wie Ortsentwicklung und bürgerschaftliches Engagement ineinandergreifen können. Der Dorfladen ist nicht nur Versorgungsangebot, sondern zugleich Treffpunkt und wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens im Ort. Ministerin Ina Scharrenbach hatte im Rahmen der Eröffnung des Dorfladens 2019 den Förderbescheid offiziell überreicht. Nun besuchte die Ministerin erneut den Dorfladen und überzeugte sich davon, wie sich das damalige Förderprojekt entwickelt hat. 

Innenstadt im Mittelpunkt

Den Abschluss des Besuchs bildete die Innenstadt von Sundern. Hier hat die Stadt ihr Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (INSEK) vorgestellt.

Welche Potenziale bietet die Innenstadt? Welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen? Und wie kann die Städtebauförderung dabei helfen, die Innenstadt nachhaltig und zukunftsfähig weiterzuentwickeln? Das INSEK bündelt die Vorstellungen und Ziele der Stadt für die kommenden Jahre und bildet die Grundlage für eine integrierte Entwicklung der Innenstadt.

Ein Leuchtturm-Projekt soll dabei das Gebäude der Volkshochschule inklusive Franz-Josef-Tigges-Platz sein als Dreh- und Angelpunkt der Innenstadt.

Die Stadt Sundern dankt der Ministerin Ina Scharrenbach und dem Landtagsabgeordneten Klaus Kaiser ausdrücklich für den Besuch und die Zeit. "Der direkte Austauch und die Gelegenheit, Entwicklungen und auch Herausforderungen vor Ort zu schildern, gemeinsam Ideen zu entwickeln und wichtige Impulse für die weitere Entwicklung unserer Stadt und ihrer Ortsteile mitzunehmen, ist für uns sehr wertvoll", sagt Bügermeisterin Dr. Jacqueline Bila. 

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Besuch der Ministerin Scharrenbach im Dorfladen in Hagen
Das Team des Dorfladens mit Ortsvorsteher Johannes Arnold begrüßen Ministerin Ina Scharrenbach, Landtagsabgeordneten Klaus Kaiser und Bürgermeisterin Dr. Jacqueline Bila
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