Pressemeldung

Sanierung des Beileitungssystems an der Sorpetalsperre dauert länger

Die Stadt Sundern weist auf eine Pressemitteilung des Ruhrverbandes vom 28.10.2026 hin:

Vorübergehend höhere Wasserstände in Röhr, Bönkhauserbach und Settmecke weiterhin möglich.

Die Sanierung des Hanggrabens am Beileitungssystem der Sorpetalsperre wird mehr Zeit in Anspruch nehmen als ursprünglich geplant. Die Arbeiten, die im Juli 2026 begonnen haben, werden voraussichtlich erst Ende Dezember 2026 abgeschlossen sein. Grund dafür ist ein höherer Zeitbedarf bei der Ausführung der Bauarbeiten. Die Arbeiten verlaufen bislang grundsätzlich reibungslos. Allerdings erweisen sich die beengten Platzverhältnisse auf der Baustelle als Herausforderung. Dadurch lassen sich die Bauabläufe nur begrenzt beschleunigen. Der Ruhrverband rechnet deshalb mit einer Verlängerung der Bauzeit.

Während der Sanierung bleibt das Beileitungssystem weiterhin außer Betrieb. Die Abflüsse der Röhr, des Bönkhauserbaches und der Settmecke werden daher nicht wie gewohnt zur Sorpetalsperre übergeleitet. Stattdessen verbleibt das Wasser vollständig in den natürlichen Gewässerläufen.Im normalen Alltagsbetrieb sind dadurch in der Regel keine spürbaren Auswirkungen zu erwarten. Bei stärkeren Niederschlägen oder Hochwasserereignissen können die drei Gewässer jedoch höhere Wassermengen führen als während des regulären Betriebs des Beileitungssystems.

Die Fassungsbauwerke dienen der Überleitung von Wasser zur Sorpetalsperre und sind Bestandteil der Wasserbewirtschaftung des Ruhrverbands. Sie erfüllen keine Hochwasserschutzfunktion. Von den vorübergehend erhöhten Abflüssen können insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbebetriebe und Unternehmen entlang der Röhr, des Bönkhauserbaches und der Settmecke unterhalb der jeweiligen Fassungsbauwerke betroffen sein.

Der Ruhrverband empfiehlt, bei angekündigten Starkregenereignissen die örtliche Hochwasserlage aufmerksam zu verfolgen und gegebenenfalls lose Gegenstände oder Materialien in Gewässernähe vorsorglich zu sichern. Die unmittelbar betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbebetriebe und Unternehmen wurden bereits über die Maßnahme und die möglichen Auswirkungen informiert.

Mit der Sanierung des Hanggrabens investiert der Ruhrverband in die langfristige Funktionsfähigkeit und Betriebssicherheit des Beileitungssystems der Sorpetalsperre. Der Abschluss der Arbeiten ist nach aktuellem Stand für Ende Dezember 2026 vorgesehen. Der Ruhrverband bittet für die mit der Bauzeitverlängerung verbundenen Unannehmlichkeiten um Verständnis.

 

Pressekontakt:

Markus Rüdel

Pressesprecher Ruhrverband

0201/1781160

rvpresse@ruhrverband.de

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