Pressemeldung

Sanierung des Beileitungssystems an der Sorpetalsperre - Vorübergehend höhere Wasserstände in Röhr, Bönkhauserbach und Settmecke möglich

Die Stadt Sundern weist auf eine Pressemitteilung des Ruhrverbandes vom 14.07.2026 hin:

Der Ruhrverband saniert in diesem Sommer den Hanggraben des Beileitungssystems der Sorpetalsperre. Die Arbeiten sind notwendig, um die langfristige Funktionsfähigkeit der Anlage sicherzustellen. Für die Dauer der Sanierung wird das Beileitungssystem von Montag, 20. Juli 2026 bis voraussichtlich Ende Oktober 2026 außer Betrieb genommen.

Während dieser Zeit werden die Abflüsse der Röhr, des Bönkhauserbaches und der Settmecke nicht wie gewohnt der Sorpetalsperre zugeleitet. Stattdessen verbleibt das Wasser vollständig in den natürlichen Gewässerläufen.

Im Alltagsbetrieb hat dies in der Regel keine spürbaren Auswirkungen. Bei stärkeren Niederschlägen oder Hochwasserereignissen können die drei Gewässer jedoch höhere Wassermengen führen als während des regulären Betriebs des Beileitungssystems.

Die Fassungsbauwerke dienen der Überleitung von Wasser zur Sorpetalsperre und sind Bestandteil der Wasserbewirtschaftung des Ruhrverbands. Sie erfüllen jedoch keine Hochwasserschutzfunktion. Dennoch informiert der Ruhrverband vorsorglich über die vorübergehend veränderten Abflussverhältnisse und mögliche Auswirkungen bei Starkregen oder Hochwasser.

Von den erhöhten Abflüssen können insbesondere Anlieger entlang der Röhr, des Bönkhauserbaches und der Settmecke unterhalb der jeweiligen Fassungsbauwerke betroffen sein.

Die unmittelbar betroffenen AnwohnerInnen, Gewerbebetriebe und Unternehmen werden zusätzlich zur Presseinformation durch Handzettel über die Sanierungsmaßnahme und die möglichen Auswirkungen informiert. Der Ruhrverband empfiehlt, bei angekündigten Starkregenereignissen die örtliche Hochwasserlage aufmerksam zu verfolgen und gegebenenfalls lose Gegenstände oder Materialien in Gewässernähe vorsorglich zu sichern.

Mit der Sanierung des Hanggrabens investiert der Ruhrverband in die langfristige Betriebssicherheit des Beileitungssystems der Sorpetalsperre. Die Arbeiten sollen nach derzeitiger Planung Ende Oktober 2026 abgeschlossen sein. Der Ruhrverband bittet für die unvermeidbaren Einschränkungen um Verständnis.

 

Pressekontakt: 

Markus Rüdel

Pressesprecher Ruhrverband

0201/1781160

rvpresse@ruhrverband.de 

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