Pressemeldung

Waldbrand bei Stemel

Offene Flammen gelöscht - Einsatzkräfte weiterhin im Einsatz

Der gestern Nachmittag im Waldgebiet oberhalb von Sundern-Stemel in Richtung Ochsenkopf ausgebrochene Waldbrand ist hinsichtlich der offenen Flammen gelöscht. Die Einsatzkräfte sind jedoch weiterhin im Einsatz. Im betroffenen Waldgebiet befinden sich nach wie vor einzelne Brand- und Glutnester, die kontrolliert und gezielt gelöscht werden. Eine vollständige Entwarnung kann daher derzeit noch nicht gegeben werden. 

Das Feuer brach gestern gegen 14:37 Uhr aus und breitete sich aufgrund der trockenen Bedingungen rasch aus. Nach aktueller Einschätzung sind rund 80.000 Quadratemeter Waldfläche betroffen. Die zunächst höher eingeschätzte Brandfläche konnte durch die Auswertung von Drohnenbildern inzwischen genauer eingegrenzt werden. 

Rund 150 Einsatzkräfte waren in der Nacht und am heutigen Morgen weiterhin im Einsatz. Insgesamt waren im Verlauf des Einsatzes zweitweise rund 250 Kräfte vor Ort. Die Feuerwehr Sundern erhielt dabei umfangreiche interkommunale Unterstützung, unter anderem aus den Nachbarkommunen im HSK sowie aus dem Märkischen Kreis, Kreis Unna und dem Kreis Olpe. 

Auch die Luftunterstützung spielte eine wichtige Rolle bei der Brandbekämpfung. Ein Polizeihubschrauber mit Außenlastbehälter unterstützte die Einsatzkräfte und transportierte Löschwasser aus der Sorpetalsperre zur Einsatzstelle. 

Das betroffene Waldgebiet liegt teilweise in schwierig zugänglichem und steilem Gelände. Die Einsatzkräfte arbeiten deshalb weiterhin daran, die verbliebenen Brand- und Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Hier kann es vereinzelt zu kleineren Rauchentwicklungen kommen. Die Kontrolle des bereits gelöschten Bereichs bleibt ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Einsatzes, um ein erneutes Aufflammen möglichst frühzeitig zu erkennen. 

Auch Sunderns Bürgermeisterin Dr. Bila und Landrat Thomas Grosche machten sich vor Ort ein Bild von der Lage und informierten sich über den Stand der Einsatzmaßnahmen. 

Beide danken den zahlreichen Einsatzkräften ausdrücklich für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen. Ein besonderer Dank gilt dabei auch den Feuerwehren aus den Nachbarkommunen sowie den weiteren beteiligten Organisationen für die schnelle und unkomplizierte interkommunale Unterstützung. 

"Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren und Hilforganisationen über kommunale Grenzen hinweg ist. Gerade bei einem Waldbrand dieser Größenordnung ist es entscheidend, dass zusätzliche Kräft, Fahrzeuge und Spezialtechnik schnell zur Verfügung stehen", sagt Bürgermeisterin Dr. Jacqueline Bila. 

Die anhaltende Trockenheit sorgt weiterhin für eine hohe Waldbrandgefahr. Die Stadt Sundern bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht und darum, die geltenden Regeln zum Schutz des Waldes unbedingt einzuhalten. 

 

Kein offenes Feuer und kein Grillen im Wald oder in Waldnähe

Nicht rauchen und keine Zigarette im Wald wegwerfen

Kein Glas oder Scherben achtlos entsorgen  

 

Zurück
Waldbrand in Stemel
Menü